Endgegner

Story

Vier musikalische Abenteurer nehmen beherzt ihr Instrument in die Hand und machen sich auf, böse Monster zu besiegen, Prinzessinnen zu retten und nicht zuletzt die ganze Welt vor drohenden Mächten zu befreien.

Mit einer persönlichen Auswahl an Hymnen und Melodien aus Videospielen von Perlen der Nintendo- und Playstationsaga im Gepäck, machen sich die mutigen Streiter auf in die Welt des Jazz. Und ebenso vielfältig diese Musikrichtung ist, genauso vielschichtig erklingt diese Reise - nicht nur einmal muss dazu ein musikalischer Endgegner bezwungen werden.

Dank dem erreichten Level der Musiker durch Ausbildung an diversen Musikhochschulen ein virtueller Hochgenuss zwischen träumerischer Schönheit und epischem Feuerwerk.

Und das alles live in der Ego-Perspektive!

English Version:

Four musical adventurers, each with an instrument, take off to a wonderful journey to fight some bad guys, save princesses and resque the world from evil forces. On board with a selection of hymns and melodies from videogames, all gems of the Nintendo- and Playstationfranchise, they dig in the world of Jazz. And as multiplex as this genre the journey sounds – and not only once there is a musical boss to be defeated. With the reached level of each musician because of their qualification on various colleges of music, a delectation of dreamful beauty and epic fireworks can be expected. All set live in first-person-perspective!


Pressestimmen


So sind die Melodien aus Games wie Metroid, Zelda und Final Fantasy fest ins Hirn der Spieler eingebrannt und besitzen überdies etliche Fans außerhalb des Mediums. Denn dieeinprägsamen Kompositionen funktionieren auch ohne optische Beilage, sind eigenständige Kunstwerke, die sich gar in fremde Rahmen integrieren lassen. Etwa in den Frame eines Jazz-Events, wie es sich am Sonntag in der Ükernkneipe Lenz zutrug. Da gastierte die rheinische Formation Endgegner in der Heiersstraße, von wo aus jazzige Klänge samt Videospielversatzstücken Richtung Hafenviertel drangen. Das war so ungewöhnlich wie spannend, verschmolzen doch zwei bekannte Disziplinen zu einer neuen: dem Video-Jazz.

Und so platzierte das Quartett der Kölner Musikhochschule bekannte Playstation-Module aus den unendlichen Weiten des Weltraums zwischen seine Modern- und Free-Jazz-Nummern. Schwer zu sagen, welche der beiden Disziplin mehrheitlich von welcher profitierte, was unterm Strich allerdings nicht wichtig erscheint: Nutzte man doch die Vorteile des Konzepts für ein verspieltes, bisweilen ironisches Zitatenpotpourri.

„Da alle Bandmitglieder sowohl eine Vorliebe für Jazz wie für Videospiele hegen,haben wir beides miteinander verknüpft, was doppelt Spaß macht“, erklärt Schlagzeuger Ramon Keck die ungewöhnliche Idee. Dabei kommt dem Viergespann die Tatsache entgegen, dass „viele Videomelodien einen jazzigen Touch besitzen“, da die Komponisten zum Teil dem Jazz-Ressort entstammen.


Neue Westfälische - Dietmar Gröbing